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Maria Stuart

in Düsseldorfer Schauspielhaus
Uraufführung/Premiere am 22. Januar 2022
In seinem Trauerspiel »Maria Stuart« thematisiert Friedrich Schiller den Konflikt zwischen zwei mächtigen Herrscherinnen: der protestantischen Königin Elisabeth I. und der katholischen Maria Stuart. Das Stück beleuchtet die Fragen nach Recht, Gerechtigkeit und der politischen Macht im Kontext eines patriarchalen Systems.
© Thomas Rabsch

Hinter der Gegensätzlichkeit der beiden historischen Persönlichkeiten erheben sich wie riesenhafte Schatten die Schiller’schen Gedanken, die Schiller’sche Philosophie: Wie lassen sich Recht und Gerechtigkeit angesichts der Widersprüchlichkeit des Menschen durchsetzen? Wie ist es um die Freiheit des Einzelnen bestellt? Was ist politische Macht und wo endet sie? Und schließlich: In welchem Staat wollen wir leben?

Am Düsseldorfer Schauspielhaus setzt Regisseurin Laura Linnenbaum, die bereits für »Der zerbrochne Krug« verantwortlich zeichnete, diesen berühmtesten aller Königinnenkonflikte in Szene – als Politthriller, als historische Überhöhung und mit dem dringenden Anliegen, herauszupräparieren, was weibliche Macht und Herrschaft in einem patriarchalen System vermögen.

Mitwirkende

Minna Wündrich(Schauspieler/in)
Judith Bohle(Schauspieler/in)
Wolfgang Michalek(Schauspieler/in)
Thiemo Schwarz(Schauspieler/in)
Andreas Grothgar(Schauspieler/in)
Markus Danzeisen(Schauspieler/in)
Rainer Philippi(Schauspieler/in)
Joscha Baltha(Schauspieler/in)
Fiete Wachholtz(Komponist/in)
Janine Ortiz(Dramaturgie)
Valentin Baumeister(Bühnenbild)
Ulrike Obermüller(Kostümbild)

Spielzeiten

Samstag, 22. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)

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