In seiner Kurzgeschichte »Pique Dame« erzählt Alexander Puschkin von drei verzauberten Karten, die fantastische Gewinne versprechen, jedoch auch ins Verderben stürzen können. Der mittellose Herrmann ist besessen davon, das Geheimnis der alten Gräfin zu entlocken und setzt alles dafür aufs Spiel: Leben, Liebe und seine eigene Existenz.
Peter Tschaikowski machte aus der Geschichte vom Willen, es nach oben zu schaffen, eine Oper. Bei ihm rückt eine weitere große Sehnsucht ins Zentrum der Geschichte: die Liebe – und damit auch die Figur der Lisa, die Herrmann bis zur Selbstzerstörung folgt. Uwe Eric Laufenberg inszeniert Tschaikowskis düstere Parabel mit Bühne und Kostümen von Rolf und Marianne Glittenberg, die musikalische Leitung übernimmt Oleg Caetani.