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Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

in Werkhaus Mannheim
Uraufführung/Premiere am 28. Januar 2022
Die Figuren in Sibylle Bergs Roman sind müde vom Leben und genervt von ihren Beziehungen. Auf der verzweifelten Suche nach Liebe und Freiheit kehren sie dem Alltag den Rücken und versuchen, dem eigenen Selbstmitleid zu entkommen.
© Maximilian Borchardt

»Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot« war Sibylle Bergs erster Roman. Er erschien 1997 im Reclam Verlag Leipzig, nachdem erst 50 andere Verlage abgesagt hatten, und wurde ein großer Erfolg. Sibylle Berg ist heute eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autor*innen. Sie schreibt Theaterstücke, Romane und Reportagen, hat eine eigene Kolumne auf Spiegel Online und erstellte 2018 mit anderen Autorinnen einen Kanon weiblicher Literatur. Auch vierundzwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung trifft ihre präzise Beobachtung des selbstgemachten Leidens an einer privilegierten Welt.

Regisseur Lukas Leon Krüger stellt in seiner Bühnenfassung vier Figuren des Romans in den Vordergrund – Nora, Vera, Helge und Tom treffen schicksalhaft aufeinander, um wieder glücklich zu sein ... und zu sterben?

Es wird darauf hingewiesen, dass es während der Aufführung zu lautem Musikeinsatz und Bühnenschüssen kommt. Es wird an verschiedenen Stellen geraucht und es kommt zum Einsatz von Stroboskoplicht. Der Originaltext kann in Teilen als zynisch, frauenverachtend und gewaltverherrlichend aufgefasst werden. Außerdem werden explizite Sexszenen, selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, Alkoholismus, Suizid und Bodyshaming beschrieben.

Mitwirkende

Nora Müller(Bühnenbild)
Davide Raiola(Kostümbild)
Ronny Bergmann(Lichtdesign)
Lena Wontorra(Dramaturgie)
Rocco Brück(Schauspieler/in)
Robin Krakowski(Schauspieler/in)
Sarah Zastrau(Schauspieler/in)
Camille Dombrowsky(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 28. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)

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