In einer Welt, in der Erinnerungen aufsteigen und vor dem Vergehen schützen, entfaltet sich die Geschichte von Transformation und der Kostbarkeit des Lebens. Der Tanz zwischen der Vergänglichkeit und dem Feiern des Augenblicks wird eindringlich inszeniert.
Tim Plegge knüpft mit seiner neuen Kreation »memento« an die Idee des Loslassens und Kraftschöpfens aus Ängsten, Trauer und Tod an. Ohne konkrete Situationen zu bebildern, entwirft Plegge einen Reigen, der den Menschen und seine Fähigkeit zur Transformation aus Krisenmomenten zeigt. Ein Aufruf, sich seiner Sterblichkeit ebenso bewusst zu werden wie der Kostbarkeit des Lebens. Und ein Feiern des Augenblicks, zwischen »memento mori« und »memento vivere«. Mit Musik von u.a. Max Richter, Peer Baierlein und Roald Baudoux.
Choreografie Tim Plegge Bühne Andreas Auerbach Kostüme Judith Adam Licht Tanja Rühl Projektionen Frieder Weiss Luftobjekt Frank Fierke Dramaturgie Lucas Herrmann