Jetzt, 20 Jahre später, lebt Osvald als Künstler in Paris und kehrt zum 10. Todestag seines Vaters zurück in die Heimat. Helene will zur Feier des Jahrestages endlich mit ihrem früheren Leben abschließen. Doch der Versuch, die Gespenster der Vergangenheit auszutreiben, schlägt fehl. Stattdessen sieht sie sich mit Wiedergängern aus alter Zeit konfrontiert, die den Zerfall ihres neuen Lebens und ihrer Familie bedeuten könnten.
Henrik Ibsens (1828–1906) Gespenster gehört zu den skandalträchtigsten und aufsehenerregendsten Werken des Naturalismus – und das nicht zu Unrecht: Ibsen war seiner Zeit voraus und kritisierte mit seinem Familiendrama in drei Akten die bürgerliche Bigotterie und stellte damit die gesellschaftlichen Konventionen und Traditionen seiner Zeit so sehr in Frage, dass es mehrmals der Zensur zum Opfer fiel.
Neu! Eine dramaturgische Einführung zum Stück und das Premierengespräch mit dem Regieteam bieten wir nun online an.
Regie: Jochen StrauchBühne & Kostüme: Frank Albert
Dramaturgie: Kerstin Car


