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Reich des Todes

Uraufführung/Premiere am 02. April 2022
In Reich des Todes beschreibt Rainald Goetz den 11. September als Initialzündung der gesellschaftlichen globalen Katastrophe, deren Auswirkungen wir in Gänze noch nicht zu überschauen in der Lage sind. Goetz schreibt dieses Theaterstück als Wissenschaftler, schonungslos und analytisch, dabei dennoch voller Witz.
© Marcella Ruiz Cruz

In einem weiten zeitlichen Bogen skizziert er globale politische Entwicklungslinien und die Protagonisten darin. Wir sind zentral darin besetzt. Goetz zeigt nicht mit dem Finger nach Amerika.

Mit Reich des Todes ist Rainald Goetz nach langer Pause als Autor zurück. Er hat endlich wieder ein Theaterstück geschrieben. Das erste seit Jeff Koons, das 1999 uraufgeführt wurde. 2015 hatte Rainald Goetz den Georg-Büchner-Preis erhalten, die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur und danach mit dem Schreiben pausiert.

Der Regisseur und Bühnenbildner Robert Borgmann schafft mit seinen Räumen bildgewaltige Verstärker für – insbesondere zeitgenössische – Texte. Mit Rainald Goetz hat sich Borgmann bereits ausgiebig beschäftigt, u. a. in seiner Inszenierung Krieg am Berliner Ensemble.

Kostüme Bettina Werner, Musik Alva Noto, Choreinrichtung Christine Groß, Licht Friedrich Rom, Dramaturgie Sabrina Zwach.

Mitwirkende

Rainald Goetz(Autor/in)
Bettina Werner(Kostümbild)
Alva Noto(Komponist/in)
Christine Groß(Choreografie)
Friedrich Rom(Lichtdesign)
Sabrina Zwach(Dramaturgie)
Mehmet Ateşçi̇(Schauspieler/in)
Marcel Heuperman(Schauspieler/in)
Felix Kammerer(Schauspieler/in)
Christoph Luser(Schauspieler/in)
Elisa Plüss(Schauspieler/in)
Safira Robens(Schauspieler/in)
Martin Schwab(Schauspieler/in)
Andrea Wenzl(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 02. April 2022 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 08. April 2022
Mittwoch, 13. April 2022
Montag, 18. April 2022

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