William Shakespeare, dessen Werk sich das Theater Hof seit Amtsantritt von Intendant Reinhardt Friese jedes Jahr mit einer Produktion widmet, hat 1592 mit „Richard der Dritte“ ein faszinierendes Psychogramm des Bösen geschrieben, das uns als Publikum immer noch gleichermaßen anzieht und abstößt.
Dabei geht es um Machtpolitik, die bis zum Äußersten geht, ebenso wie um ganz private Verletzungen, aus denen Rachegefühle entstehen, wie sie die moderne Kultur auch von Figuren wie zum Beispiel dem Joker als Gegner von Batman kennt und thematisiert. Schließlich: Was ist schon aufregender als ein schillerndes Monster?
Tragödie von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch
Fassung für das Theater Hof von Reinhardt Friese


