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Swans

Uraufführung/Premiere am 19. Juni 2022
Der Tanzabend „Swans“ thematisiert die symbolträchtige Figur des Schwans und untersucht die Dualität von Gut und Böse. Durch die Verbindung von Märchen und antikem Mythos wird die Frage nach Schuld und Unschuld in komplexen Beziehungen aufgeworfen.
© Ida Zenna

Über die symbolträchtige Figur des Schwans geht dieser Tanzabend auf den Grund. Choreografin Caroline Finn arbeitet dafür mit dem Märchen „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen. Von seiner Umgebung verspottet, leidet der junge Schwan unter seiner Außenseiterrolle, bis sich sein Äußeres verwandelt. Dance Company-Direktor Giuseppe Spota hingegen spielt mit dem antiken Mythos von Zeus, der sich Prinzessin Leda in Gestalt eines Schwans näherte und zu einem unsterblichen Motiv für erotische Kunst wurde.

Doch auch wenn die meisten Märchen von einer klaren Teilung zwischen Gut und Böse beherrscht werden: So eindeutig ist unser Leben selten. Selbst in traditionellen Choreografien von „Schwanensee“ werden der weiße und der schwarze Schwan von derselben Tänzerin verkörpert. Zwei Seelen in einer Brust, zwei Seiten einer Medaille? „Swans“ fragt nach Schuld, Unschuld und komplexen Beziehungen in einer Welt voller Grautöne.

Mitwirkende

Caroline Finn(Choreografie)
Thomas Walschot(Komponist/in)
Tanit Cobas(Tänzer/in)
Brecht Bovijn(Tänzer/in)
Yu-Chi Chen(Tänzer/in)
Alessio Monforte(Tänzer/in)
Chiara Rontini(Tänzer/in)
Mario Turco(Lichtdesign)
Hanna Kneißler(Dramaturgie)
Ida Zenna(Bühnenbild)

Spielzeiten

Sonntag, 19. Juni 2022 (Premiere / Uraufführung)

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