Mutterschaft ist politisch. Geschrieben aus den Erzählungen von Müttern mit Migrationsgeschichte, von Transvätern, von heterosexuellen Müttern, die auf künstliche Befruchtung zurückgreifen, von schwulen Vätern mit Kindern, von Frauen, die abgetrieben haben, von Frauen, die keine Kinder haben wollen.
Mother Tongue ist eine Enzyklopädie der Reproduktion im einundzwanzigsten Jahrhundert. In einem hybriden Raum zwischen Bibliothek und Kuriositätenkabinett, in dem Dokumente, Filme und Musik ausgetauscht werden, rekonstruieren die Performer die Vergangenheit und diskutieren die Zukunft.
Die erste Ausgabe des Stücks wurde von ERT Emilia Romagna Teatro produziert und hatte 2021 im Teatro Arena del Sole (Bologna) Premiere. Die zweite Ausgabe wurde vom Centro Dramático Nacional (Madrid) und dem Teatre Lliure (Barcelona) koproduziert und 2022 in Madrid uraufgeführt.
Auf Deutsch und Englisch. Text und Regie: Lola Arias. Übersetzung, Dramaturgie und Produktionsleitung: Lola Arias Company, Laura Cecilia Nicolás, Bibiana Picado Mendes. Video, Licht und technische Leitung: Lola Arias Company, Matias Iaccarino. Bühne und Kostüme: Mariana Tirantte. Musik: Meike Clarelli, Davide Fasulo. Choreografie: Luciana Acuña. Dramaturgie: Johannes Kirsten, Edona Kryeziu. Cast: Bibiana Picado Mendes. Sprechcoaching: Deborah Ziegler.
Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.


