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Rivka

Uraufführung/Premiere am 17. September 2022
Rivka ist der Name eines kleinen jüdischen Mädchens, das in Zukunft vielleicht anders heißen wird. Ihre Eltern, Erna und Jacob, stehen vor der schweren Entscheidung, Rivka wegzugeben, während sie sich auf ihre Flucht vorbereiten.
© Kerstin Schomburg

Was ist gut für Rivka? Wird es dem Ehepaar gelingen, unterzutauchen? Sollen sie sich trennen, um nicht gefasst zu werden? Erna und Jacob ahnen, was ihnen droht. Das Paar packt Sachen ein und wieder aus, streitet, lacht, erinnert sich und malt sich die Zukunft aus – in Liebe und in Verzweiflung.

Die große niederländische Dichterin Judith Herzberg wurde 1934 in Amsterdam geboren. Zuletzt hat Stephan Kimmig, der Rivka inszenieren wird, ihre vielgespielte jüdische Familientrilogie am Münchner Residenztheater unter dem Titel Die Träume der Abwesenden gezeigt.

In diesen drei Stücken geht es um die Auswirkungen des Verlustes geliebter Menschen auf folgende Generationen. Man könnte Rivka als eine Art Urstück von Judith Herzbergs Werk bezeichnen. Hier, in dieser kleinen Wohnung eines jüdischen Ehepaars, nimmt das Unglück seinen Lauf, irritierend leise, fast profan – und lässt den beiden Liebenden noch für eine kurze Weile ihre Hoffnung.

Mitwirkende

Katja Haß(Bühnenbild)
Annabelle Gotha(Kostümbild)
Sonja Anders(Dramaturgie)
Tabitha Frehner(Schauspieler/in)
Max Koch(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 17. September 2022 (Premiere / Uraufführung)

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