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Heim | weh - Kinderkuren in Deutschland

in Thalia in der Gaußstraße
Uraufführung/Premiere am 14. Mai 2022
Bis in die 1980er Jahre wurden viele Kinder ohne ihre Eltern in wochenlange Kuren geschickt. Diese Zeit war für die Kinder oft von Heimweh, Einsamkeit und Zwang geprägt, was ihre Sicht auf das Leben nachhaltig beeinflusste.
© Armin Smailovic

Die Diskussion um das, was damals geschah, und was den meisten Kindern keiner glaubte, hat gerade erst angefangen und ist doch bereits erstaunlich präsent. Medienberichte über Einzelschicksale und Recherchen engagierter Selbsthilfegruppen der ehemaligen „Verschickungskinder“ haben es geschafft, dass das Thema von den politisch Verantwortlichen nicht mehr ignoriert werden kann.

Das ist gut so, denn längst ist es Zeit, diesen Teil der jüngsten deutschen Vergangenheit ans Licht zu holen. Denn was als „Kindererholung“ bezeichnet wurde, war nicht nur ein gutes Geschäft, sondern setzte an Nord- und Ostsee, im Allgäu und im Schwarzwald, das Erziehungsideal und das Menschenbild der Nazi-Zeit fort - oft mit dem gleichen Personal und unerträglichen Folgen für die Opfer.

Mitwirkende

Michael Köpke(Bühnenbild)
Katharina Arkit(Kostümbild)
Christina Bellingen(Dramaturgie)
Daniel Sapir(Komponist/in)
Jonas Plümke(Videodesign)
Sandra Flubacher(Schauspieler/in)
Oliver Mallison(Schauspieler/in)
Meryem Öz(Schauspieler/in)
Marita Beecken(Schauspieler/in)
Jürgen Beecken(Schauspieler/in)
Ilse Haubenreisser(Schauspieler/in)
Peter Hartkopp(Schauspieler/in)
Julia Kossmann(Schauspieler/in)
Susanne Meyer(Schauspieler/in)
Alfons Seidel(Schauspieler/in)
Uwe-Carsten Edeler(Schauspieler/in)
Michael Wolff(Schauspieler/in)
Elli Steffens(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 14. Mai 2022 (Premiere / Uraufführung)

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