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Die Jüdin von Toledo

Uraufführung/Premiere am 08. Oktober 2022
Ein Mann, der von einer Frau so fasziniert ist, dass er die Welt um sich herum vergisst. Eine Frau, die mit dem Feuer spielt und der die Konsequenzen ihres Tuns egal sind. Eine andere Frau, die auf einmal ein großes Maß an Verantwortung übernehmen muss, während sie das Persönliche hintanstellt.
© Birgit Gufler

Spanien im 12. Jahrhundert. Die arabischen Mauren versuchen Stück für Stück, Spanien zu erobern, König Alphons hält mit seinen Truppen dagegen, die Bevölkerung bangt um ihr Leben. Völlig unbeeindruckt von den Unruhen ist Rahel, die titelgebende Jüdin von Toledo – eine junge, starke Frau, vergleichbar mit Shakespeares „widerspenstiger“ Katharina oder Wedekinds Lulu. Sie dringt voller Übermut in die königlichen Gärten ein und überrascht das Königspaar. Der König ist fasziniert von dieser unerschrockenen Person: Sie ist wild, fremd und so ganz ohne jede Konvention. Gegen alle Vernunft vernachlässigt er in Folge seine Staatsgeschäfte, wird „Mensch“. Da der Angriff der Mauren kurz bevorsteht, drängt der Hofstaat die Königin, aktiv zu werden. Und so wird beschlossen, dass Rahel sterben muss – damit der König wieder „Staatskörper“ wird.

Die Inszenierung dieses ungewöhnlichen Klassikers übernimmt Rudolf Frey, der bereits zusammen mit Vincent Mesnaritsch und Elke Gattinger Molières Der Menschenfeind und Schillers Kabale und Liebe auf die Bühne brachte.

„Seit ich sie sah, empfand ich, dass ich lebte.“
KÖNIG ALPHONS

Mitwirkende

Vincent Mesnaritsch(Bühnenbild)
Elke Gattinger(Kostümbild)
Axel Gade(Dramaturgie)
Kristoffer Nowak(Schauspieler/in)
Sara Nunius(Schauspieler/in)
Jan Schreiber(Schauspieler/in)
Phillip Henry Brehl(Schauspieler/in)
Jan-Hinnerk Arnke(Schauspieler/in)
Florian Granzner(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 08. Oktober 2022 (Premiere / Uraufführung)

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