Elektras Besessenheit, Rache für den Tod ihres Vaters zu nehmen, lässt sie mit der Mutter Klytämnestra und Schwester Chrysothemis brechen. In über 100 Jahren Aufführungsgeschichte bleibt sie als verstörend konsequenter Racheengel in einem hermetischen System von Abhängigkeiten und Schuld überdauern.
So schroff und mutig wie in seiner „Elektra“ schrieb Richard Strauss nach 1909 nie mehr. Mit Hugo von Hofmannsthal schuf er – aus den Salons der Jahrhundertwende kommend – ein Werk von seltener Geschlossenheit und überwältigender musikalischer Wirkung.
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Musikalische Leitung: Golo Berg. Regie: Paul-Georg Dittrich. Bühne & Kostüme, Lichtdesign: Christoph Ernst. Video: Lukas Rehm. Choreinstudierung: Anton Tremmel. Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe.