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Die schmutzigen Hände

in TT-Theater Spielstätte
Uraufführung/Premiere am 28. Oktober 2022
Der junge Hugo ist auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben und nimmt einen Auftragsmord an. Sein Ziel ist der Parteiführer Hoederer, der als Verräter gilt, doch die Situation entwickelt sich anders als geplant.
© Portrait Jean-Paul Sartre

Gemeinsam mit seiner Frau Jessica zieht Hugo bei Hoederer ein. Als dessen Sekretär lernt er Hoederer als charismatischen Menschen kennen und beginnt, dessen Argumentation und Handeln nachzuvollziehen. Gleichzeitig rückt er von seinem Auftrag immer weiter ab. Erst als er vermutet, dass Hoederer und Jessica ein Verhältnis haben, bringt er diesen um. Zwei Jahre später wird er die Geschichte vor der Partei erzählen – und fordern, dass der Mord nicht aus Eifersucht, sondern aus politischen Motiven erfolgt ist.

Sartres Stück wurde 1948 uraufgeführt und ist eine Abrechnung mit Ideologien jeder Art. Lilja Rupprecht legt mit ihrer Inszenierung die Widersprüchlichkeit des Textes frei und sucht nach der Komplexität der Suchbewegungen des Lebens. Entscheidet der Mensch über das Leben – und inwiefern bestimmt ihn eine einmal getroffene Entscheidung? Wie sehr muss man sich, wie Hoederer sagt, die Hände schmutzig machen – beziehungsweise gibt es »gutes« Handeln überhaupt?

Mitwirkende

Anne Ehrlich(Bühnenbild)
Annelies Vanlaere(Kostümbild)
Philipp Rohmer(Komponist/in)
Moritz Grewenig(Videodesign)
Katrin Spira(Dramaturgie)
Manja Kuhl(Schauspieler/in)
Sebastian Kuschmann(Schauspieler/in)
Annie Nowak(Schauspieler/in)
Matthias Redlhammer(Schauspieler/in)
Lea Ruckpaul(Schauspieler/in)
Fridolin Sandmeyer(Schauspieler/in)
Mark Tumba(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 28. Oktober 2022 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 02. November 2022
Donnerstag, 10. November 2022
Samstag, 12. November 2022
Freitag, 18. November 2022
Montag, 21. November 2022
Freitag, 25. November 2022

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