Mit dazu trägt auch das umjubelte Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice mit Songs wie „Wein nicht um mich, Argentinien“ bei. Darin versetzt gleich zu Beginn die Todesbotschaft das argentinische Volk in tiefe Trauer, sodass für die Übermittlung sogar eine Kinovorstellung unterbrochen wird. Der Kinobesucher Che erzählt retrospektiv Evitas Lebensgeschichte: Sie gelangt im Alter von fünfzehn Jahren über eine Liebesaffäre mit einem Tangosänger in die Großstadt Buenos Aires. Dort lernt sie wichtige Persönlichkeiten kennen und arbeitet als Radiomoderatorin und Schauspielerin. Bei einem Wohltätigkeitskonzert begegnet sie Juan Perón und gelangt durch ihn in noch höhere Gesellschaftskreise. Sie wird seine Ehefrau, verhilft ihm zur Präsidentschaft und nutzt ihre Stimme fortan im Kampf gegen Armut und für das argentinische Volk, vor allem die Rechte von Frauen.
Die Kämpfernatur Evita wird von der bekannten Musicaldarstellerin Femke Soetenga verkörpert, die dem Publikum schon aus Stücken wie „Dracula“, „Sweeney Todd“ oder „Doktor Schiwago“ gut bekannt ist. Das erste Mal zu Gast ist Regisseur Oliver Pauli, der zusammen mit Dirigent Philipp Haag, Ballettdirektor Guido Markowitz und Ausstattungsleiterin Esther Bätschmann ein Fest für die Sinne heraufbeschwören wird: ganz großes Kino und ein Muss für alle Musical- und Argentinienfans.
Gesangstexte von Tim Rice
Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince
Deutsch von Michael Kunze
Musikalische Leitung: Philipp Haag
Inszenierung: Oliver Pauli
Choreografie: Guido Markowitz
Ausstattung: Esther Bätschmann
Dramaturgie: Dr. Inken Meents
Tanz Theater Pforzheim
Chor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim


