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Für alle Fische muss die Sintflut ein Fest gewesen sein

in Stadttheater Solothurn
Uraufführung/Premiere am 13. Dezember 2022
Franz Hohler, bekannt für seine humorvollen Texte, verbindet in seinen Geschichten das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen. In einem außergewöhnlichen Theaterabend als Live-Hörspiel bringt die Regisseurin Deborah Epstein Hohlers vielseitiges Œuvre zum Erklingen.
© Theater Biel Solothurn

In Deborah Epsteins Inszenierung wird die Theaterbühne zum Tonstudio. Mit Zeitungspapier, VHS-Tape, Metalleimern, Wassergläsern, Loopstation und vielem mehr vertonen die Spielenden Geschichten für Groß und Klein und entlocken den Alltagsgegenständen neue, ungewohnte Klänge – so wie auch die Erzählungen von Franz Hohler das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen verbinden: Da leiden zum Beispiel Mücken unter Höhenangst und Prinzen fahren Bus und erlösen verzauberte Billettautomaten. Auch Gedichte von Hohler werden vertont, Lieder gesungen und Erzählungen mit Videos illustriert. Wenn nicht andauernd diese unvorhergesehenen Erschütterungen wären! Mit der Zeit lassen sich die Erdbeben und die damit entstehenden Risse immer schlechter ignorieren.

Bereits vor 50 Jahren hat Franz Hohler in „Der Weltuntergang“ gewarnt, wie das Aussterben eines Käfers zum Ende der Menschheit führen kann. Heute wissen wir, dass alle sieben Minuten eine Tier- oder Pflanzenart ausstirbt. Auch wenn Hohler insbesondere für seine humorvollen Texte und Kindergeschichten bekannt ist, so ist in seinem Werk auch immer wieder von dem filigranen Gleichgewicht der Natur die Rede. Die Themen Umwelt und Fürsorge ziehen sich als roter Faden durch diesen Abend, der selbstverständlich auch nach einem Hohler-Gedicht („Des einen Freud“) benannt ist.

„Für alle Fische muss die Sintflut ein Fest gewesen sein“ begibt sich mal heiter, mal nachdenklich quer durch Hohlers Werk, das von den Schweizern Matthias Schoch und Gabriel Noah Maurer, sowie der Schauspielerin Margit Maria Bauer, die bereits fast 20 Jahre in der Schweiz wohnt, auf Mundart und Hochdeutsch kreativ vertont wird. Das Stück ist sowohl für Erwachsene als auch für Familien mit Kindern ab 12 Jahren geeignet.

Die Vorstellungen werden mit einer Audiodeskription in deutscher Sprache für Menschen mit einer Sehbehinderung angeboten.

Mitwirkende

Florian Barth(Bühnenbild)
Florian Barth(Kostümbild)
Florian Barth(Sounddesign)
Alex Wittwer(Sounddesign)
Nora Bichsel(Bühnentechnik)
Svea Haugwitz(Dramaturgie)
Margit Maria Bauer(Schauspieler/in)
Gabriel Noah Maurer(Schauspieler/in)
Matthias Schoch(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 25. November 2022 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 27. November 2022
Dienstag, 13. Dezember 2022 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 14. Dezember 2022
Dienstag, 20. Dezember 2022
Donnerstag, 22. Dezember 2022
Samstag, 31. Dezember 2022 (Sonderaufführung)
Samstag, 07. Januar 2023 (Sonderaufführung)
Freitag, 27. Januar 2023
Samstag, 28. Januar 2023
Donnerstag, 02. Februar 2023
Freitag, 03. Februar 2023
Donnerstag, 16. Februar 2023
Donnerstag, 23. Februar 2023

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