Unter Führung der „Jungfrau von Orléans“ gelingt der entscheidende Sieg. Doch während man Johanna als keusche Kriegerin verehrt, ist sie längst keine mehr: Sie hat ihr Herz an den feindlichen Kämpfer Lionel verloren.
Unterdessen ruft Johannas eigener Vater zum Sturz seiner Tochter auf… Wer ist Jeanne d’Arc, die legendäre Jungfrau von Orléans? Eine Gotteskriegerin, die im Auftrag himmlischer Mächte das französische Heer siegreich gegen die englischen Besatzer ins Feld führt? Oder eine junge Frau, die mit Mut die engen Begrenzungen ihres Standes und Geschlechts zu sprengen wagt und in ihrer Begegnung mit dem Krieg und der Liebe radikal den Frieden auf ihre Fahne schreibt, während die politischen Kräfte ihre Macht weiter an Sieg und Niederlage messen?
Nach der Vorlage von Friedrich Schillers Tragödie „Johanna von Orléans“ schuf Peter I. Tschaikowsky 1881 eine effektvolle Grand Opéra. Doch die Ermordung des Zaren Alexander II. nur zwei Wochen nach der Uraufführung verhinderte zunächst die Verbreitung des Werkes. Bis heute ist die Oper ein klanggewaltiger Solitär auf den europäischen Opernbühnen. Nach „Weihnachtsoratorium – Szenen einer schlaflosen Nacht“ inszeniert Regisseurin Elisabeth Stöppler erneut.
Libretto vom Komponisten u.a. nach der gleichnamigen romantischen Tragödie von Friedrich Schiller in der russischen Übersetzung von Wassili Andrejewitsch Schukowski. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Musikalische Leitung: Péter Halász. Inszenierung: Elisabeth Stöppler. Bühne: Annika Haller. Kostüme: Su Sigmund. Licht: Volker Weinhart. Chorleitung: Gerhard Michalski. Dramaturgie: Anna Melcher.
Orchester: Düsseldorfer Symphoniker.


