Als Junges wird sie vom Förster an seinen Hof verschleppt. Nach einer kurzen Zeit in Gefangenschaft gelingt ihr beim Versuch, alle Hoftiere zu einer Revolution anzustacheln, die Flucht. Nach einem erfüllten Leben in Freiheit bereitet sie ihre eigenen Jungen auf die Gefahren der Welt vor, bis sie sich schließlich dem Kreislauf der Natur beugt. In der Menschenwelt stehen ihr ein frustrierter Förster und andere Dorfbewohner gegenüber, die durch die Natur ihr eigenes Leben reflektieren.
Neben einer opulenten Wald- und Tierwelt zeichnet Janáček eine tiefsinnige und witzige Karikatur der Menschen. In grandios überwältigender Musik gibt es keine Moral am Ende der Geschichte. Gut und Böse sind der Füchsin fern. Stattdessen ist „Das schlaue Füchslein“ ein Panorama des Lebens, inszeniert von Michael Schulz.
Nach der Geschichte von Rudolf Těsnohlídek | UA 1924 | in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln


