Am Eröffnungstag lädt die Junge Oper Urban zu einem Fest ein: Rund um das UFO gibt es Musik, Bastelaktionen, warme Getränke und einen Imbiss, sowie die Möglichkeit, das mobile Musiktheater von innen kennenzulernen. In der ersten Vorstellung wird die Geschichte von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen der zehnjährigen Nicky und einer älteren Operndiva erzählt. Beide haben den Halt in ihrem Leben verloren und entdecken die Welt der jeweils anderen.
„Das Kind und das Ding“ erzählt von einem seltsamen Objekt, das in einem kleinen Raum Platz nimmt. Das Kind entdeckt, dass es mehr als nur Lärm macht – es kann auch singen und findet eine gemeinsame Sprache mit dem Ding.
Für die Komposition des neuen Stücks hat die Deutsche Oper am Rhein den Instrumentenerfinder und Klangkünstler Erwin Stache sowie seinen Sohn Benjamin Stache gewonnen. Erwin Staches Installationen verbinden Klang und Musik mit bildkünstlerischen Elementen und basieren auf humorvollen Verfremdungen alltäglicher Gegebenheiten. Inszeniert wird „Das Kind und das Ding“ von Michaela Dicu. Das Publikum kann im UFO einen Experimentierraum für maschinelle und menschliche Klänge entdecken.
Nach der Uraufführung wird die Revue „So oder so oder so“ für Kinder aufgeführt. Zudem gibt es die Veranstaltung „Leichter getanzt als gesagt“, bei der das Publikum im Dialog mit Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein die verschiedenen Ausdrucksformen von Sprache und Tanz erleben kann.
Das UFO, entwickelt von raumlabor berlin, bietet Platz für bis zu 30 Gäste und ermöglicht vielfältige Interaktionen zwischen den künstlerischen Teams und dem Publikum. Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Organisiert wird es von Michaela Dicu, die neue Wege beschreitet und bestehende Kooperationen in beiden Städten vertieft.


