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Wunsch und Widerstand - Eine Überlebensgeschichte

Uraufführung/Premiere am 11. Februar 2023
Die Biografie des in Feldkirch geborenen Max Riccabona ist vielschichtig und spiegelt entscheidende Momente der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Das Theaterstück von Thomas Arzt nimmt uns mit auf einen Erinnerungsparcours durch Stationen und Fragen zu Riccabonas Leben.
© Sepp Dreissinger: Max Riccabona

Einschneidend: Aufgrund der Nürnberger Gesetze wird er für das Nazi-Regime zum „jüdischen Mischling“ erklärt und ins KZ Dachau verbracht. Durch Intervention seines Vaters, der Geld an einen dort unmenschliche Experimente durchführenden Arzt zahlt, arbeitet er abhängig von dessen Willkür auf der „Krankenstation“. Als Überlebender wird ihm das eigene Leben unbegreiflich, unaussprechlich bleibt das während des Lageraufenthalts Erlebte und Gesehene. Der Beruf als Rechtsanwalt, die Verantwortung in der vom Vater übernommenen Kanzlei wird zu einer nicht mehr schulterbaren Last.

In einer Bar parliert Riccabona mit dem Barkeeper, von dem er nach Ereignissen aus seinem Leben gefragt wird. Er macht sich auf die Suche in seiner Erinnerung, will wissen, wo die Dinge ihren Anfang, ihren Lauf nahmen, weicht aber auch immer wieder aus, scheint sich zu verweigern, lenkt mit Anekdoten ab. Aus den Suchbewegungen entstehen Szenen, in denen die Bühnenfigur Riccabona ihr Leben betrachtet – und wir Zuschauenden mit ihm.

Mitwirkende

Silke Buchholz(Schauspieler/in)
Luzian Hirzel(Schauspieler/in)
Maria Lisa Huber(Schauspieler/in)
Nurettin Kalfa(Schauspieler/in)
Dietmar Pröll(Schauspieler/in)
Julian Sark(Schauspieler/in)
Matthias Strahm(Bühnenbild)
Oliver Rath(Komponist/in)
Ralph Blase(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 11. Februar 2023 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 14. Februar 2023
Freitag, 17. Februar 2023
Mittwoch, 22. Februar 2023
Samstag, 25. Februar 2023
Sonntag, 26. Februar 2023

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