Theaterkompass.de Logo

Wie man mit Toten spricht – Як говорити з мертвими

in Werkhaus Mannheim
Uraufführung/Premiere am 22. April 2023
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gibt es einen Riss zwischen dem, was war und dem, was ist. Bachmut, einst die Stadt der Rosen, ist heute eine der blutigsten Kriegsschauplätze.
© Maximilian Borchardt

Mariupol, vor kaum einem Jahr noch eine vibrierende Kulturmetropole am Meer, liegt in Ruinen. Bevor der Krieg in den Himmel über der Ukraine gebracht wurde, sang niemand das Lied der Sirenen. Niemand musste daran denken, sein Leben für die Integrität der Landesgrenzen zu geben, niemand in einem Sonnenblumenfeld nach Leichen suchen oder die verschütteten Opfer eines Bombenangriff mit einem Spaten ausgraben. Wie lebt man weiter? Wie die Hoffnung nicht verlieren und die Erinnerungen bewahren?

Während der russische Krieg gegen die Ukraine weiter Menschenleben fordert, erzählt Anastasiia Kosodiis Stück von seinen zahlreichen Tragödien, sucht aber auch nach einem Weg umzukehren und den Verlorenen - Menschen und Städten – Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Diese Inszenierung erzählt von der Erfahrung des Krieges. In einzelnen Szenen werden physische und psychische Gewalt, Folter und Verstümmelung beschrieben. In zwei Szenen sind der Klang einer Sirene und ähnliche Töne zu hören.

Ins Deutsche übersetzt von Lydia Nagel. In deutscher und ukrainischer Sprache.

Mitwirkende

Leonard Burkhardt(Schauspieler/in)
Annemarie Brüntjen(Schauspieler/in)
Alina Kostyukova(Schauspieler/in)
Olha Steblak(Bühnenbild)
Yuriy Gurzhy(Komponist/in)
Nina Rühmeier(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 22. April 2023 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 23. April 2023
Mittwoch, 10. Mai 2023
Freitag, 12. Mai 2023
Samstag, 20. Mai 2023

Teile den Beitrag auf

Background image of the page