2007 erhängte sich in Calais eine Familie: die Eltern und ihre zwei Kinder. Ein Motiv wurde nie gefunden. Im Abschiedsbrief hieß es: «Wir haben es vermasselt, sorry.» Familie ist ein Experiment, eine ethnologische Studie des Privaten, die einen Abend wie viele zeigt – nur dass es der letzte ist.
In dieser Ausstellung des Alltäglichen erwächst die Frage: Warum sind wir hier? Auf der Bühne: das Schauspieler*innenpaar An Miller und Filip Peeters mit ihren beiden Teenager-Töchtern – eine echte Familie.
Mit diesem Familiendrama komplettiert Milo Rau seine Trilogie der modernen Verbrechen.
Eine Produktion des NTGent koproduziert von Romaeuropa Festival, Künstlerhaus Mousonturm, Schauspiel Stuttgart, Théâtre de Liège, Scène Nationale d'Albi.
Diese Produktion wurde mit Hilfe der Unterstützung des The Belgian Tax Shelter realisiert.