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Muttertier

Uraufführung/Premiere am 10. Februar 2024
Der geheimnisvolle, durchrhythmisierte Gewinnertext des Retzhofer Dramapreises 2023 von Leonie Lorena Wyss gleicht einer poetischen Traumsequenz. Am Krankenbett der Mutter erinnern sich die Kinder an ihre Kindheit und an die Flucht in die Traumwelt des Films Titanic.
© Florian Thoss: Leonie Lorena Wyss

Bei einem Ausflug in ein Vergnügungsbad imaginieren die drei das Ertrinken der Filmfiguren – Realität und Fiktion verschwimmen. Hat die Mutter aus Überforderung eine fantasiereiche Welt erfunden, in die sie ihre Kinder mitgenommen hat? Oder war es vielleicht ganz anders, wollten ihr die Kinder ihre noch spannendere Welt zeigen? In einer hier männerlosen Welt steht die Frau als Mutter im Zentrum. Behutsam werden die Erwartungshaltungen, Überforderungen und Abhängigkeiten beleuchtet, die mit dieser Aufgabe einhergehen, damals wie heute.

„Dass dieser Stahlkoloss von einem Thema nicht sofort sinkt, obwohl schon von allen Seiten das Wasser eindringt, liegt daran, dass das Stück trotz dieser Schwere eine leichtfüßige Form findet. Verspielt wie die Kinder, die die prekäre Situation in ihre Filmwelt überführen, schafft es das Stück, uns durch geschickte Verschachtelungen, kaleidoskopische Perspektivik und sprachspielerischen Witz aus der Betroffenheitsfalle zu locken.“ (Ferdinand Schmalz, Mitglied der diesjährigen Jury)

Mitwirkende

Laura Dittmann(Schauspieler/in)
Claudia Kainberger(Schauspieler/in)
Lara Sienczak(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 10. Februar 2024 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 16. Februar 2024
Freitag, 23. Februar 2024
Mittwoch, 06. März 2024
Samstag, 23. März 2024

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