Mit seinen Büchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ etablierte Lewis Carroll Mitte des 19. Jahrhunderts das traumhafte Schreiben, den literarischen Nonsens als adäquate Antwort auf eine sich mechanisierende Welt. Mit Hilfe der phantasievollen Verdrehung der vorherrschenden Logik stellt er diese nicht bloß aus, sondern kann sich von ihr gleichermaßen befreien. Und so hat es Alice nicht nur zur Heldin des Wunderlands, sondern ebenso zur generationsübergreifenden Pop-Ikone geschafft.
Ein Team aus Hausregisseur Philipp Rosendahl, (Live-)Musiker Miles Perkin, Bühnenbildnerin Mara-Madeleine Pieler, Kostümbilder Philipp Basener und Choreografin Alessia Ruffolo bündelt zum ersten Mal in dieser sprudelnden Kombination ihre in Cottbus erprobte Kreativität, um gemeinsam eine musikalische Erzählung rund um Ikone Alice zu kreieren. Mit allen Mitteln der Theaterkünste und des Pops, mit bekannten Coversongs und eigenen Arrangements sowie durch ein spielendes, singendes und tanzendes Schauspielensemble eröffnen sich Traumräume, die eine – wenn auch verrückte – Pause von der Normalität herzustellen vermögen.


