Die aus der Zeit der Weimarer Republik stammende lustige Oper von Paul Hindemith hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Sie behandelt Themen wie die Banalität der Ehe, die Bedeutung der Medien, die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft und die Alltäglichkeit städtischer Orte. Auch musikalisch ist sie ein Erlebnis, rufen doch zahlreiche Zitate die Operngeschichte selbst in Erinnerung. Und Jazz und Varieté dürfen im Genre Zeitoper natürlich auch nicht fehlen. Im Theater und Varieté landen schließlich Laura und Eduard. Denn nachdem dieser aufgrund seines Fauxpas im Gefängnis eingesessen hatte, entschließt er sich, den gesamten Scheidungsprozess lukrativ zu vermarkten: „Neues vom Tage!“
Im Genre der Zeitoper werden alltägliche Probleme, Situationen und Orte aufgegriffen. Paul Hindemith (1895–1963) und Marcellus Schiffer (1892–1932) haben einen „Scherz“ geschrieben, der Themen wie die Banalität der Ehe, die Bedeutung der Medien, die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft und die Alltäglichkeit städtischer Orte in den Mittelpunkt rückt. Zahlreiche musikalische Anklänge und Zitate kommentieren die Szene und eröffnen einen kritischen Blick auf die Gattung Oper selbst.


