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Wiener Blut

Uraufführung/Premiere am 04. August 2024
Der lockere Lebemann Graf Balduin Zedlau hat Schwierigkeiten, seine zahlreichen amourösen Affären zu organisieren. Als auf einem Ball alle drei Herzensdamen gleichzeitig erscheinen, wird die Lage für den Grafen äußerst prekär.
© Lalo Jodlbauer

Spannend ist vieles an Wiener Blut; nicht nur das Umfeld des politischen Geschehens, sondern auch die Entstehungsgeschichte: Alle Ohrwürmer waren ursprünglich als Instrumentalstücke komponiert, wurden aber in Gesangsnummern transformiert – unter strenger Überwachung durch den Komponisten, der sich mit 73 Jahren zu alt fühlte, ein neues Werk aus der Taufe zu heben. Und dann ist da natürlich die Geschichte selbst, die auf launige Art erzählt wird. „Es ist ein Lotterleben, das da gezeigt wird, und ein unglaublich spannendes Sittenbild der damaligen Zeit“, meint Lakner lachend. „Das gesamte Stück liest sich fast als Einladung zum Seitensprung.

Die Gräfin, eine waschechte Österreicherin, stets keck, versteht sich überhaupt nicht mit ihrem überkorrekten Mann. Erst, als der selbst zum Don Juan wird, wird er für seine Frau wieder interessant. Und auch die anderen Figuren sind keine Kinder von Traurigkeit. Als Regisseur kann man bei so vielen Tabubrüchen natürlich aus dem Vollen schöpfen.

Mitwirkende

Michael Zehetner(Musikalische Leitung)
Erich Uiberlacker(Bühnenbild)
Anna Vita(Choreografie)
Franz Frickel(Schauspieler/in)
Clemens Kerschbaumer(Schauspieler/in)
Sieglinde Feldhofer(Schauspieler/in)
Nicole Lubinger(Schauspieler/in)
Andy Lee Lang(Schauspieler/in)
Verena Barth-Jurca(Schauspieler/in)
Beppo Binder(Schauspieler/in)
Mario Fancovic(Schauspieler/in)
Russi Nikoff(Schauspieler/in)
Daniel Greabu(Schauspieler/in)
Christian Höller(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 04. August 2024 (Premiere / Uraufführung)

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