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Annette, ein Heldinnenepos

Uraufführung/Premiere am 09. April 2024
Ein biographisches Epos über Widerstand, Revolution und die komplizierte Realität dessen, was es heißt, eine „Heldin“ zu sein. Die Geschichte von Anne Beaumanoir beleuchtet die Kontinuität von Unterdrückung und Befreiung.
© Niels Wehr

Anne Beaumanoir, genannt Annette, war vieles in ihrem Leben – Neurologin, antifaschistische Résistance-Kämpferin, Unterstützerin der Nationalen Befreiungsfront im algerischen Unabhängigkeitskrieg. Für das eine singt der Staat, in dem sie lebt, ihr ein Hohelied, für das andere verurteilt er sie zu zehn Jahren Haft.

Nur scheinbar ein Widerspruch, sieht Annette doch Kontinuität: Kontinuität von Unterdrückung, von Widerstand, von Befreiung. Basierend auf dem Roman-Schrägstrich-Heldinnengesang von Anne Weber, der 2020 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, untersucht Kathrin Mayr in einer Fassung von Clemens Mädge das Leben dieser spannenden Person, baut Podeste auf, um sie wieder einzureißen, und stellt die Frage: Was heißt es, über andere zu erzählen? Wer hat die Deutungshoheit über „Heldentum“?

Spielfassung für die Vagantenbühne vom Clemens Mädge.

Mitwirkende

Clemens Mädge(Dramaturgie)
Magdalene Artelt(Schauspieler/in)
Marie-Thérèse Fontheim(Schauspieler/in)
Anne Hoffmann(Schauspieler/in)
Johanna Bajohr(Kostümbild)
Clemens Mädge(Sounddesign)
Lea Mantel(Dramaturgie)

Spielzeiten

Dienstag, 09. April 2024 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 10. April 2024
Donnerstag, 11. April 2024
Dienstag, 30. April 2024

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