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Nach dem Ende

Uraufführung/Premiere am 15. Juni 2024
Louise findet sich in einem Bunker wieder, gerettet von Mark, der von einer Explosion erzählt. Während sie sich an nichts erinnern kann, entfaltet sich ein gefährliches Machtspiel zwischen den beiden.
© Jochen Klenk

Ganz sicher müssten sie mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen in diesem Schutzraum verbringen, bis die Luft wieder rein ist von der atomaren Verseuchung. Er hat vorgesorgt mit seinen Konserven. Mark erwartet, dass Louise ihre Dankbarkeit durch körperliche Nähe und Entgegenkommen zeigt. Dass sie sich nicht darauf einlassen will, macht ihn zunehmend wütend und er fängt an, mit perfiden Mitteln seinen Willen durchzusetzen.

Was ist draußen wirklich geschehen? Was für ein Mensch ist der von allen unterschätzte Mark? Versteckt sich hinter diesem unsicheren Mann ein edler Ritter oder ein Psychopath? Was macht diese bedrohliche klaustrophobische Situation mit der sonst so lockeren Louise? Sie ahnt, dass sie irgendwie auf das Machtspiel eingehen muss, um nicht unterzugehen.

„Nach dem Ende“ von Dennis Kelly führt das Publikum gehörig aufs Glatteis und ist spannend wie ein Krimi. Einmal gewonnene Erkenntnisse werden sofort wieder in Frage gestellt. Das 2005 in London uraufgeführte und 2007 am Deutschen Theater Berlin erstmals in Deutschland gespielte Stück blickt tief in die Psyche der beiden Protagonisten, die sich in einem undurchschaubaren Spiel um Liebe, Macht und Gewalt befinden, aus dem keiner als Gewinner hervorgehen kann.

(After the End) · von Dennis Kelly

Mitwirkende

Romy Klötzel(Schauspieler/in)
Sven-Marcel Voss(Schauspieler/in)
Thomas Rach(Autor/in)
Johannes Buchholz(Lichtdesign)
Dr. Mirjam Meuser(Dramaturgie)
Simone Endres(Theaterpädagogik)

Spielzeiten

Samstag, 15. Juni 2024 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 21. Juni 2024
Sonntag, 07. Juli 2024
Freitag, 12. Juli 2024
Samstag, 20. Juli 2024
Samstag, 19. Oktober 2024

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