Den Anfang machen zwei Premieren, die ursprünglich für April geplant waren und nun unter den der Corona-Pandemie angepassten Bedingungen stattfinden: Die immersive Installation „Oracle“ von Susanne Kennedy und Markus Selg öffnet die Pforten. In einer weiteren Aufführung findet die Uraufführung von „WUNDE R“ von Enis Maci in der Inszenierung von Felix Rothenhäusler statt.
Da die Bühnen der Kammerspiele nur eingeschränkt nutzbar sind, wird darüber hinaus die Stadt mit einem weiteren Kunstprojekt bespielt: Bereits gebuchte Plakatflächen fungieren als Bühne.
Gemeinsam mit der Agentur Double Standards, die in den letzten fünf Jahren das Erscheinungsbild des Theaters geprägt hat, haben die Kammerspiele Künstler*innen aus ihrem erweiterten Umfeld nach Motiven zum Thema „Welt ohne Kunst“ gefragt. Das Ergebnis wird als gratis Open-Air-Ausstellung in der ganzen Stadt zu sehen sein. Die Plakatmotive sind u.a. von Amnesia Scanner, Cana Bilir-Meier, Double Standards, Gregor Hildebrandt, Anne Imhof, Elfriede Jelinek, Rabih Mroué, Henrike Naumann, Philippe Quesne, Milo Rau und Tobias Rehberger.
Last but not least ist eine Abschluss-Veranstaltung mit dem gesamten Ensemble und Team geplant.


