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Andorra

in Schauspielhaus
Uraufführung/Premiere am 13. Januar 2018
Andorra spielt in einer nicht näher bestimmten Zeit in einem fiktiven Land, das an einen judenfeindlichen Staat grenzt. Im Zentrum steht der junge Mann Andri, dessen wahre Herkunft und Identität ihn in einen Strudel von Vorurteilen und Tragödien führen.

Sein Vater gab ihn als jüdisches Kind aus, das er aus dem Land der „Schwarzen“ vor dem sicheren Tod gerettet habe. Die Andorraner sehen deshalb in Andri den Juden, von dessen Art und Verhalten sie feste Vorstellungen haben, die sie nicht verändern wollen.

Die Macht der Vorurteile zwingt Andri, die „jüdischen Verhaltensweisen“ anzunehmen. Sein angebliches Judesein sieht er bestätigt, als ihm die Heirat mit Barblin verwehrt wird. So nimmt er seine neue Identität an und rückt von ihr auch nicht ab, als er von seiner Mutter, der Señora, die Wahrheit erfährt. Als sie getötet wird und deshalb die „Schwarzen“ einrücken, geben die Andorraner Andri die Schuld an ihrem Tod. Er wird als Jude gebrandmarkt und geht in den Tod, sein Vater erhängt sich und Barblin wird wahnsinnig.

„Andorra ist der Name für ein Modell“, schreibt Frisch – ein Modell der tödlichen Bedrohung durch das Vorurteil.

Mitwirkende

Florian Parbs(Bühnenbild)
Nini von Selzam(Kostümbild)
Andreas Erdmann(Dramaturgie)
Katharina Hofmann(Schauspieler/in)
Gunda Schanderer(Schauspieler/in)
Theresa Palfi(Schauspieler/in)
Clemens Berndorff(Schauspieler/in)
Klaus Müller-Beck(Schauspieler/in)
Jan Nikolaus Cerha(Schauspieler/in)
Horst Heiss(Schauspieler/in)
Sebastian Hufschmidt(Schauspieler/in)
Sven Mattke(Schauspieler/in)
Christian Higer(Schauspieler/in)
Markus Pendzialek(Schauspieler/in)
Julian Sigl(Schauspieler/in)
Lutz Zeidler(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 13. Januar 2018 (Premiere / Uraufführung)

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