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Pygmalion / Ariadne

in Theater Duisburg
Uraufführung/Premiere am 22. April 2018
Die Plattform Regie „Young Directors“ wurde ins Leben gerufen, um Künstlern des Ensembles die Gelegenheit zu geben, am eigenen Haus selbst Inszenierungen zu entwickeln. In dieser Saison stellen sich Kinga Szilágyi und Volker Böhm mit zwei Einaktern vor, die auf antiken Stoffen basieren und von Irrwegen der Liebe handeln.
© c) Hans Jörg Michel

"Pygmalion" von Gaetano Donizetti ist das erste Bühnenwerk des späteren Belcanto-Meisters Gaetano Donizetti (1797–1848). Es trägt erste Anzeichen eines Künstlerdramas. Pygmalion hasst die Frauen und widmet sich der Bildhauerei. Er schafft eine weibliche Statue aus Elfenbein, in die er sich verliebt. Auf sein Flehen hin erweckt die Liebesgöttin Aphrodite die Skulptur zum Leben und beide werden ein glückliches Paar. Der Operneinakter entstand 1816 während Donizettis Studiums bei Padre Mattei in Bologna. Donizetti war mit der Komposition nicht zufrieden und verwarf das Werk, das später wiederentdeckt und am 13. Oktober 1960 im Teatro Donizetti in Bergamo uraufgeführt wurde.

Volker Böhm kam 1999 an die Deutsche Oper am Rhein und ist hier seit 2009 Erster Spielleiter. Außerdem wurde er von renommierten Festivals, darunter das Salzburger Mozartfest, das Wiener Barockfest, der Bayerische Musiksommer, das Südtiroler Musikfest, die Gmundener Festwochen und die Donaufestwochen als Regisseur engagiert und war mit Regiearbeiten am Theater und am Marionettentheater Salzburg, Theatro piccolo Würzburg, am Grand Théâtre de Genève und am eigenen Haus tätig.

Text von Antonio Simone Sografi nach „Pygmalion“ von Jean-Jacques Rousseau und den „Metamorphosen“ von Ovid. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Oper in einem Akt.

"Ariadne" von Bohuslav Martinů. In nur fünf Wochen komponierte der tschechische Komponist Bohuslav Martinů (1890-1959) seinen klangmächtigen Einakter über die kretische Prinzessin Ariadne, ihren Halbbruder Minotaurus und den Athener Helden Theseus. Das in der Kunst vielfach variierte Thema gewinnt bei Martinů eine tiefenpsychologische Dimension und basiert musikalisch auf vielfältigen stilistischen Formen mit neoklassizistischen, neobarocken und impressionistischen Anklängen sowie Elementen aus Jazz und Folklore.

Die in Rumänien geborene Ungarin Kinga Szilágyi kam 1986 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik und Romanistik in Bochum und war als Regieassistentin und Spielleiterin in Bielefeld, Essen und Aachen tätig. Eigene Regiearbeiten realisierte sie mit privaten und semiprofessionellen Schauspielgruppen und Musikensembles. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie als Regieassistentin an der Deutschen Oper am Rhein engagiert.

Oper in einem Akt. Dichtung von Georges Neveux. In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Mitwirkende

Ville Enckelmann(Musikalische Leitung)
Ovidiu Purcel(Schauspieler/in)
Lavinia Dames(Schauspieler/in)
Heidi Elisabeth Meier(Schauspieler/in)
Laimonas Pautienius(Schauspieler/in)
Luis Fernando Piedra(Schauspieler/in)
Bryan Lopez Gonzalez(Schauspieler/in)
Peter Aisher(Schauspieler/in)
James Martin(Schauspieler/in)
David Jerusalem(Schauspieler/in)
Gereon Grundmann(Schauspieler/in)
Beniamin Pop(Schauspieler/in)
Lukasz Konieczny(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 22. April 2018 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 05. Mai 2018
Sonntag, 13. Mai 2018
Sonntag, 20. Mai 2018 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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