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Automatenbüfett

in Akademietheater
Uraufführung/Premiere am 30. Oktober 2020
Der eigenbrötlerische Provinzbürger Adam verhindert, dass sich die unbekannte Eva in einem Teich das Leben nimmt. Er bringt sie ins Automatenbüfett, ein von seiner Gattin geführtes Restaurant, wo Speisen, Getränke und Musik auf Knopfdruck bestellt werden können. Evas Unterstützung hilft Adam, seine visionären Pläne zur Fischzucht-Industrie umzusetzen.
© Matthias Horn

Dem ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung dürfte nichts im Wege stehen, doch mit Evas kalkuliertem Einsatz von Gefühlen entlarvt sich auch die Doppelmoral der örtlichen Verantwortungsträger.

Anna Gmeyner wurde 1902 in Wien geboren und blieb wie ihre Bühnenheldinnen eine autonome Außenseiterin. In Berlin zur Zeit der Weimarer Republik arbeitete sie als Dramatikerin und Dramaturgin, das politische Exil führte sie nach Paris und London, wo sie Drehbücher und Romane verfasste. Die technischen Errungenschaften und das reaktionäre Bürgertum ihrer Zeit inspirierten sie 1932 zu ihrem ersten Stück Automatenbüfett, mit dem sie auf den großen Bühnen in Hamburg, Berlin und Zürich Aufmerksamkeit erregte, bevor sie vor der nationalsozialistischen Verfolgung fliehen musste.

Mitwirkende

Anna Gmeyner(Autor/in)
Martin Zehetgruber(Bühnenbild)
Esther Geremus(Kostümbild)
Thomas Hojsa(Komponist/in)
Friedrich Rom(Lichtdesign)
Andreas Karlaganis(Dramaturgie)
Stephanie Wagner(Bühnenbild)
Maria Happel(Schauspieler/in)
Katharina Lorenz(Schauspieler/in)
Christoph Luser(Schauspieler/in)
Dörte Lyssewski(Schauspieler/in)
Annamária Láng(Schauspieler/in)
Robert Reinagl(Schauspieler/in)
Hans Dieter Knebel(Schauspieler/in)
Daniel Jesch(Schauspieler/in)
Michael Maertens(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 30. Oktober 2020 (Premiere / Uraufführung)

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