Besonders zwischen ihr und der jüngsten Tochter Adela kommt es häufig zu Konflikten. Als sie von der zarten Liebe Adelas zu einem jungen Mann erfährt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.
Die Charaktere Lorcas bieten einen reichen Fundus für eine tänzerische Umsetzung. Er zeichnet Psychogramme von Frauengestalten, die zum Nachdenken über Frauen, Freiheit und Tradition anregen. Die Choreografin Katja Taranu denkt das düstere Drama in einem zweiten Teil weiter. Nun nimmt Adela das Leben ihrer Schwestern in die Hand und offeriert jeder einen ganz persönlichen Weg, weit entfernt von den tradierten Pfaden: „Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.“ (Federico García Lorca)
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter der Leitung von Manfred Hermann Lehner unterstreicht die Kraft der choreographischen Bühnensprache mit Werken von Philip Glass, Astor Piazolla und Maurice Ravel.

