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Bernarda Albas Haus

Uraufführung/Premiere am 05. April 2014
Mutter Bernarda Alba zwingt ihre fünf Töchter zur traditionellen achtjährigen Trauerzeit um den verstorbenen Vater. Sie führt ein tyrannisches Regiment, in dem Gefühle und Glück keinen Platz haben.

Besonders zwischen ihr und der jüngsten Tochter Adela kommt es häufig zu Konflikten. Als sie von der zarten Liebe Adelas zu einem jungen Mann erfährt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Die Charaktere Lorcas bieten einen reichen Fundus für eine tänzerische Umsetzung. Er zeichnet Psychogramme von Frauengestalten, die zum Nachdenken über Frauen, Freiheit und Tradition anregen. Die Choreografin Katja Taranu denkt das düstere Drama in einem zweiten Teil weiter. Nun nimmt Adela das Leben ihrer Schwestern in die Hand und offeriert jeder einen ganz persönlichen Weg, weit entfernt von den tradierten Pfaden: „Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.“ (Federico García Lorca)

Die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter der Leitung von Manfred Hermann Lehner unterstreicht die Kraft der choreographischen Bühnensprache mit Werken von Philip Glass, Astor Piazolla und Maurice Ravel.

Mitwirkende

Katja Taranu(Choreografie)
Manfred Hermann Lehner(Musikalische Leitung)
Krzysztof Gradzki(Choreografie)
Mathias Betyna(Bühnenbild)
Jenny-Ellen Fischer(Kostümbild)
Larissa Potapov(Videodesign)
Hung-Wen Chen(Tänzer/in)
Larissa Potapov(Tänzer/in)
Natalie Brockmann(Tänzer/in)
Linda Kuhn(Tänzer/in)
Daniele Varallo(Tänzer/in)
David Bauer(Tänzer/in)

Spielzeiten

Samstag, 05. April 2014 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 12. April 2014
Mittwoch, 30. April 2014

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