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Das Land des Lächelns

in Stadttheater Passau (Fürstbischöfliches Opernhaus)
Uraufführung/Premiere am 21. September 2019
Die Operette spielt mit den Gegensätzen zwischen Wienerischer Lebensart und chinesischer Reserviertheit. Während in Wien Lust und Vergnügen regieren, herrschen in China Kontrolle und Tradition, was die Beziehung zwischen Sou-Chong und Lisa auf eine harte Probe stellt.

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln kann aufregend und elektrisierend sein. Doch hält die frische Verliebtheit auch dem Alltag stand? Überlebt sie gar im fremden Land des Geliebten? Die Beziehung zwischen dem Chinesen Sou-Chong und der Wienerin Lisa wird im Land des Lächelns auf eine harte Probe gestellt.

„Immer nur lächeln“ – und sich ja nichts anmerken lassen. Denn „wie’s da drin aussieht, geht niemand etwas an.“ Jegliche Sehnsüchte und Triebe zu unterdrücken, hat der selbstdisziplinierte Prinz Sou-Chong von klein auf gelernt. Lisa verliebt sich Hals über Kopf in den Diplomaten, als er in Wien Station macht. Seine Reserviertheit empfindet sie als eine Abwechslung vom aufdringlichen Gehabe ihrer Verehrer. Allen Warnungen zum Trotz folgt sie Sou-Chong in seine ferne Heimat, als er dort zum Ministerpräsidenten ernannt wird. Doch manchmal sind die Umstände stärker als alle Gefühle, und Lisa und Sou-Chong merken nach und nach, dass das Protokoll und die Tradition ihre Liebe unmöglich machen...

Der Liebesverzicht verhindert das traditionelle Operetten-Happy-End und bedingt einen wehmütigen Ausklang. Das Land des Lächelns (1929) stammt aus Franz Lehárs später Schaffensphase. Neben der beschwingten Operettenheiterkeit atmet das Stück eine tiefe Melancholie. Die opernhafte Partitur bekommt in der fein gearbeiteten Orchestrierung stellenweise eine fernöstliche Note. Kaum eine andere Operette kann mit so einer Vielzahl an berühmt gewordener Musik aufwarten: Neben schwelgerischen Nummern wie „Dein ist mein ganzes Herz“, „Von Apfelblüten einen Kranz“ und „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ sorgt das Buffopaar in Gestalt von Graf Gustl und Prinzessin Mi für eher humoristische Töne („Meine Liebe, deine Liebe“).

Mitwirkende

Basil H. E. Coleman(Musikalische Leitung)
Iris Jedamski(Bühnenbild)
Susanne Prasch(Choreografie)
Eleni Papakyriakou(Dramaturgie)
Hanse Gastinger(Schauspieler/in)
Edmund Graf(Schauspieler/in)
Kathryn J. Brown(Schauspieler/in)
Mark Watson Williams(Schauspieler/in)
Jeffrey Nardone(Schauspieler/in)
Victor Campos Leal(Schauspieler/in)
Emily Fultz(Schauspieler/in)
Claudia Bauer(Schauspieler/in)
Peter Tilch(Schauspieler/in)
Oscar Imhoff(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 21. September 2019 (Premiere / Uraufführung)

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