Aus dem 1810 erschienenen Gespensterbuch von Johann August Apel nahm Friedrich Kind die Idee für sein Opernbuch. Und Carl Maria von Weber gelang mit seiner drängend-dramatischen, sehnsüchtig schwelgenden oder volksliedhaft ohrwurmenden Vertonung 1821 in Berlin ein Sensationserfolg, so dass er an seinen Textdichter schreiben konnte: »Der Freyschütze hat ins Schwarze getroffen!«
„Der Freischütz ist die erste psychoanalytische Oper. Sie handelt von Menschen, die sich in ihren Phantasien oder unter Zuhilfenahme düsterer Mächte aus der geistigen Enge der sie umklammernden Gesellschaft zu befreien suchen,“ so Regisseurin Saskia Kuhlmann über Webers berühmte Oper.
Libretto von Johann Friedrich Kind
Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Inszenierung: Saskia Kuhlmann
Bühne Dietrich Von Grebmer
Kostüme: Katja Schröpfer
Video: Angela Zumpe
Dramaturgie: Felix Losert
Bld: Carl Maria von Weber

