Was aber, wenn aus ursprünglich sieben Jahren des Träumens und Hoffens plötzlich ein halbes Leben wird und aus jugendlichen Himmelsstürmern mit einem Mal eine Gruppe von Senioren? Wenn zwischen Mahlzeiten, Spielenachmittagen und anderen alltäglichen Ritualen trotz aller Mühe, sie zu unterdrücken, sich plötzlich doch all die ungelebten Wünsche und Hoffnungen immer wieder musikalisch Luft verschaffen? Mit Melodien wie „Strahlender Mond“, „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ oder „Ich hab an sie nur stets gedacht“ beschreibt die Aufführung mal heiter-melancholisch, mal tragisch-komisch das Älterwerden von Menschen mit seinen ungenutzten Chancen, viel verpasstem Glück und in den träumerischen musikalischen Einlagen dennoch den Versuch, sich davon etwas zurückzuholen.
Der Vetter aus Dingsda
Uraufführung/Premiere am 09. Februar 2018
In kaum einer Operette wird musikalisch so beschwingt geträumt, gehofft und vor allem – jahrelang gewartet, wie in Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“. Die Protagonisten warten auf ihre Herzensdamen und -herren, während sie von unerfüllten Wünschen und Hoffnungen begleitet werden.
Mitwirkende
Thomas Rimes(Musikalische Leitung)
Rahel Thiel(Regie)
Elisabeth Vogetseder(Bühnenbild)
Gabriele Wiesmüller(Dramaturgie)
Patrick Fuchs(Lichtdesign)
Joachim G. Maaß(Schauspieler/in)
Christa Platzer(Schauspieler/in)
Anke Sieloff(Schauspieler/in)
Cornel Frey(Schauspieler/in)
Urban Malmberg(Schauspieler/in)
Gudrun Schade(Schauspieler/in)
Sebastian Schiller(Schauspieler/in)
Ingo Schiller(Schauspieler/in)
Tobias Glagau(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Freitag, 09. Februar 2018
(Premiere / Uraufführung)

