„Die Walküre“ endet in einem hoffnungsvollen Dur-Akkord, der bereits auf Siegfried – Sieglindes Sohn – verweist, der ohne Eltern und göttlichen Schutz zur Freiheit fähig sein soll. Wie bereits im „Rheingold“ führt Wagner die Gesellschaft als Produkt der Empathielosigkeit egoistischer Machtausübung vor und feiert die reine Liebe frei von allen Vorschriften als Maßstab einer neuen Ordnung.
In der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf feiert „Die Walküre“ Premiere. Dieter Richter hat das Bühnenbild gestaltet, von Renate Schmitzer stammen die Kostüme.
Generalmusikdirektor Axel Kober leitet die Duisburger Philharmoniker und bringt „Die Walküre“ mit einer neuen Sängerbesetzung zur Aufführung: Der schwedische Tenor Daniel Frank und Ensemblemitglied Sarah Ferede debütieren als Siegmund und Sieglinde, das Wälsungenpaar, dem Lukas Konieczny als Hunding gegenübersteht. Wie im „Rheingold“ führen James Rutherford und Katarzyna Kuncio als Wotan und Fricka die Götterfamilie an. Die Mezzosopranistin Heike Wessels hat sich am Nationaltheater Mannheim die großen Wagner-Partien ihres Fachs erarbeitet und kommt als Walkürentochter Brünnhilde ins Spiel.


