Johann Strauß’ (1825–1899) „Die Fledermaus“ gilt als das Glanzstück der Operette. Die Gründe dieser Beliebtheit sind vielfältig: der Reichtum an musikalischen Einfällen, der unnachahmliche Wiener Schmäh, eine lustvolle Lebenswelt, in der der Champagner regiert, und eine Intrige, die sich schmerzlos einpasst in nicht ganz saubere, aber letztlich geordnete bürgerliche Verhältnisse.
Axel Köhler, der auf viele erfolgreiche Jahre als Sänger (Altus) zurückblicken kann, ist seit 2000 auch ein gefragter Theaterregisseur. Dass er und sein Ausstatter Frank Philipp Schlößmann dabei auch ein Händchen für die Operette haben, bewiesen sie erst 2017 bei den Seefestspielen Mörbisch mit ihrer Inszenierung von Zellers „Der Vogelhändler“, die mit dem „Operettenfrosch“ von BR-Klassik ausgezeichnet wurde.
Komische Operette in drei Akten, Text von Richard Genée nach der Komödie „Le Réveillon“ von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner. In deutscher Sprache mit Übertiteln. Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause. Empfohlen ab 12 Jahren.


