Theaterkompass.de Logo

Romeo und Julia

in Theater am Domhof
Uraufführung/Premiere am 01. Februar 2020
Shakespeares berühmte Tragödie „Romeo und Julia“ gehört zu den großen Werken der Weltliteratur, die man auf scheinbar unerschöpfliche Weise neu erzählen und entdecken kann. Hausregisseur Jan Neumann hat sich nun der Geschichte gewidmet und befragt die Möglichkeiten einer Liebe, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht.
© Candy Welz

Denn die Familien des jungen Paars, die Capulets und die Montagues, sind seit jeher aufs Bitterste verfeindet und liefern sich in den Straßen Veronas blutige Kämpfe. Ein Hass, über dessen Hintergründe man nichts erfährt, der aber tief in die Stadt und die Gesellschaft hineinwirkt. Romeos und Julias unbedingte Liebe wird zum Licht in dieser Dunkelheit, mit dem sich die Hoffnung auf Frieden verbindet. Doch keine gemeinsame Anstrengung, keine heimliche Trauung, kein Bitten und Flehen vermag den über Jahre entstandenen Graben und Starrsinn zu überwinden.

Und so verbrennt die unversöhnliche Fehde zwischen den Bürgerhäusern deren einzige Kinder. Binnen kürzester Zeit verliert Verona durch die Verkettung unglücklicher Umstände eine ganze Generation: Mercutio, Tybalt, Paris, Romeo und Julia. Zurück bleiben die Väter und ein aus den schmerzlichen Ereignissen geborenes, hilfloses Versprechen, den langgehegten Konflikt endlich zu beenden.

Romeo und Julia waren keine Erfindung Shakespeares, sondern ihre tragische Geschichte tauchte seit der Renaissance in verschiedenen literarischen Bearbeitungen auf. Doch erst die Dramatisierung des englischen Barden hat sie zu dem unsterblichen Liebespaar gemacht, das bis heute als Sinnbild für die romantische, scheinbar alles überwindende Liebe steht. In der Weimarer Neuinszenierung sind Nahuel Häfliger und Rosa Falkenhagen in den Titelrollen zu erleben.

Gemeinsam mit Anna Windmüller, Tahera Hashemi, Bastian Heidenreich, Krunoslav Sebrek, Janus Torp, Lutz Salzmann, Bernd Lange, Christoph Heckel, Gulab Jan Bamik und Abdul Mahfoz Nejrabi werfen sie sich in ein schicksalhaftes Spiel voller Sinnlichkeit, Übermut und überhitzter Natur, voller großer und kleiner Kämpfe, voller Vorurteile und Hass, das mit jeder Aktion nur umso schneller auf die Katastrophe zuläuft.

Mitwirkende

Benjamin Lackner(Komponist/in)
Steffi Wurster(Bühnenbild)
Hannah Petersen(Kostümbild)
Ana Torre(Choreografie)
Jean-Loup Fourure(Choreografie)
Jens Peters(Dramaturgie)
Janosch Schulte(Schauspieler/in)
Juliane Böttger(Schauspieler/in)
Christina Dom(Schauspieler/in)
Philippe Thelen(Schauspieler/in)
Mick Riesbeck(Schauspieler/in)
Stefan Haschke(Schauspieler/in)
Cornelia Kempers(Schauspieler/in)
Ronald Funke(Schauspieler/in)
Andreas Möckel(Schauspieler/in)
Klaus Fischer(Schauspieler/in)
Thomas Kienast(Schauspieler/in)
Nahuel Häfliger(Schauspieler/in)
Rosa Falkenhagen(Schauspieler/in)
Christoph Heckel(Schauspieler/in)
Krunoslav Šebrek(Schauspieler/in)
Tahera Hashemi(Schauspieler/in)
Janus Torp(Schauspieler/in)
Bernd Lange(Schauspieler/in)
Anna Windmüller(Schauspieler/in)
Bastian Heidenreich(Schauspieler/in)
Lutz Salzmann(Schauspieler/in)
Gulab Jan Bamik(Schauspieler/in)
Abdul Mahfoz Nejrabi(Schauspieler/in)
Oliver Helf(Bühnenbild)
Cary Gayler(Kostümbild)
Camill Jammal(Komponist/in)
Mara Miribung(Sounddesign)
Eva Bormann(Dramaturgie)
Lisa Evers(Dramaturgie)
Jan Krauter(Choreografie)

Spielzeiten

Samstag, 01. Februar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 21. Februar 2020
Sonntag, 08. März 2020
Mittwoch, 18. März 2020
Samstag, 28. März 2020
Freitag, 24. April 2020
Sonntag, 10. Mai 2020
Sonntag, 31. Mai 2020
Samstag, 06. Juni 2020

Teile den Beitrag auf

Background image of the page