Der junge Berliner Filmemacher, Tatort-, Löwenzahn-, Theater- und Opernregisseur Axel Ranisch wird die skurrile Märchenoper für die ganze Familie in deutscher Sprache in Szene setzen. Die musikalische Leitung übernimmt Alejo Pérez. Der argentinische Dirigent war jüngst in Stuttgart bei Cherubinis Medea am Pult des Staatsorchesters zu Gast und wird ab der Spielzeit 2019/20 Generalmusikdirektor der Flämischen Oper Gent / Antwerpen.
Im Mittelpunkt der Neuproduktion stehen der Staatsopernchor Stuttgart sowie die Sängerinnen und Sänger des Stuttgarter Solistenensembles: So sind unter anderem die neuen Ensemblemitglieder Goran Jurić als Kreuz-König / Herold und Johannes Kammler als Pantalone zu erleben. Stine Marie Fischer singt erstmals Prinzessin Clarice. Aytaj Shikhalizade, Fiorella Hincapié und Esther Dierkes geben ihre Debüts als verzauberte Prinzessinnen Linetta, Nicoletta und Ninetta. Neu zum Ensemble gehört auch der isländische Tenor Elmar Gilbertsson, der alternierend mit Ensemblemitglied Kai Kluge den Prinzen verkörpert und sich mit Truffaldino – interpretiert von Ensemblemitglied Daniel Kluge – auf die abenteuerliche Suche nach den drei Orangen begibt.
Für Axel Ranisch und sein Team steht bei dieser vorweihnachtlichen Neuproduktion die Lust am Erzählen, am Märchenhaften und am Überraschenden im Vordergrund. Der Regisseur setzt dabei nicht nur auf seine eigene Fabulierkunst, sondern gibt gemäß seiner eigenen künstlerischen Biografie auch der Video- und Computerspielästhetik Raum, um Die Liebe zu drei Orangen als unterhaltsame, komische, melancholische und märchenhafte Produktion für die ganze Familie auf die Bühne zu bringen.
Oper in vier Akten (10 Bildern) und einem Vorspiel
Libretto nach Carlo Gozzi vom Komponisten
Musikalische Leitung Alejo Pérez / Christopher Schmitz
Regie Axel Ranisch
Bühne Saskia Wunsch
Kostüme Bettina Werner, Claudia Irro
Licht Reinhard Traub
Dramaturgie Ingo Gerlach
Video Till Nowak
Chor Manuel Pujol

