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Die Meistersinger von Nürnberg

Uraufführung/Premiere am 04. Dezember 2022
Die Handlung erzählt vom jungen Ritter Walther von Stolzing, der um die bürgerliche Eva Pogner wirbt und ein Preislied schreiben muss, um die Erlaubnis ihres Vaters zur Hochzeit zu erhalten. Dass die beiden Liebenden schließlich zusammenkommen, verdanken sie dem Schuster und Meistersinger Hans Sachs.
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, und anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere.

Die Zeit der Meistersinger-Entstehung von 1861 bis 1865 führt Wagners Existenz insgesamt zu einer Wende. Die Amnestie von 1862 ermöglicht dem aufgrund der Teilnahme an der 1848er Revolution steckbrieflich Verfolgten und in die Schweiz Geflohenen die Rückkehr nach Deutschland. Im gleichen Jahr trennt Wagner sich endgültig von seiner ersten Frau Minna und verbindet sich mit Cosima Liszt-von Bülow.

1864 rettet ihn der frischgebackene, 18-jährige König Ludwig II. von Bayern aus höchster finanzieller Bedrängnis und wird zu seinem wichtigsten Mäzen, der die Uraufführungen der Meistersinger und des Tristan ermöglicht, die fertiggestellten Ring-Teile Rheingold und Walküre — gegen Wagners Willen — erzwingt und trotz manch weiterer Zerwürfnisse auch das Bayreuther Festspielunternehmen rettet, als öffentliche Spenden und Wagners eigene Mittel zu versiegen drohen.

Mitwirkende

Sebastian Weigle(Musikalische Leitung)
Kaspar Glarner(Bühnenbild)
Herbert Murauer(Kostümbild)
Joachim Klein(Lichtdesign)
Bibi Abel(Videodesign)
Tilman Michael(Ensemble)
Zsolt Horpácsy(Dramaturgie)
Nicholas Brownlee(Schauspieler/in)
Andreas Bauer Kanabas(Schauspieler/in)
Michael Nagy(Schauspieler/in)
Magdalena Hinterdobler(Schauspieler/in)
Claudia Mahnke(Schauspieler/in)
AJ Glueckert(Schauspieler/in)
Michael Porter(Schauspieler/in)
Thomas Faulkner(Schauspieler/in)
Samuel Levine(Schauspieler/in)
Barnaby Rea(Schauspieler/in)
Jonathan Abernethy(Schauspieler/in)
Hans-Jürgen Lazar(Schauspieler/in)
Andrew Bidlack(Schauspieler/in)
Sebastian Geyer(Schauspieler/in)
Anthony Robin Schneider(Schauspieler/in)
Božidar Smiljanić(Schauspieler/in)
Franz Mayer(Schauspieler/in)
Philippe Jordan(Musikalische Leitung)
Boris Kudlička(Bühnenbild)
Kaspar Glarner(Kostümbild)
John Bishop(Lichtdesign)
Akhila Krishnan(Videodesign)
Karl Alfred Schreiner(Choreografie)
Katharina Kastening(Dramaturgie)
Michael Volle(Schauspieler/in)
Georg Zeppenfeld(Schauspieler/in)
Wolfgang Koch(Schauspieler/in)
Martin Häßler(Schauspieler/in)
David Butt Philip(Schauspieler/in)
Michael Laurenz(Schauspieler/in)
Hanna-Elisabeth Müller(Schauspieler/in)
Christina Bock(Schauspieler/in)
Jörg Schneider(Schauspieler/in)
Stefan Astakhov(Schauspieler/in)
Lukas Schmidt(Schauspieler/in)
Ted Black(Schauspieler/in)
Robert Bartneck(Schauspieler/in)
Nikita Ivasechko(Schauspieler/in)
Dan Paul Dumitrescu(Schauspieler/in)
Evgeny Solodovnikov(Schauspieler/in)
Peter Kellner(Schauspieler/in)
Josef Borbely(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 04. Dezember 2022 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 08. Dezember 2022
Sonntag, 11. Dezember 2022
Donnerstag, 15. Dezember 2022
Dienstag, 20. Dezember 2022

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