In dieser Zeit lebt Don Carlos, der jugendliche Held der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi. Der spanische Thronfolger ist unglücklich verliebt in Elisabeth de Valois, mit der er verlobt war, die dann aber seinen Vater heiratet. Er versucht seinen Weg zu finden: er lehnt sich gegen seinen Vater auf, weiß aber seinen besten Freund Rodrigue stets an seiner Seite.
Don Carlos, in der selten gespielten, fünfaktigen französischen Version, ist der Auftakt des neuen Teams von Oper Bern. Erstmals wird der neue Co-Leiter der Sparte, Nicholas Carter, in Bern eine Oper dirigieren, das Werk wird ganz klar seine Handschrift tragen: Denn Nicholas Carter arbeitet gerne eng mit der Regie zusammen und kennt Regisseur Marco Štorman bereits aus seiner Zeit in Klagenfurt.
Mit Štorman kommt einer der jungen Regisseure zum Zug, die in der Oper ein neues Zeitalter einläuten. Zudem tritt erstmals unser neues, äußerst talentiertes Ensemble auf. So etwa Masabane Cecilia Rangwanasha als Elisabeth de Valois in der weiblichen Hauptrolle.
Libretto von Joseph Méry und Camille du Locle in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.


