Ihre Faszination für weiblich konnotierte Verhaltensweisen blieb bestehen. In Indien, wo Geschlechter jenseits des binären Codes auf eine lange Geschichte zurückblicken, knüpften sie Kontakt mit der Journalistin Shilok Mukkati, der Performerin Living Smile Vidya und der Choreografin Diya Naidu. In den Bereichen Feminismus, Queer- und Trans-Aktivismus kämpfen Shilok, Smiley und Diya für die Anerkennung ihrer eigenen Weiblichkeiten. Gemeinsam mit Chris Leuenberger reflektieren sie auf der Bühne Erlebtes, Ersehntes und gesellschaftliche Realitäten in Indien und der Schweiz.
Nach der Produktion Kreutzberg (2015), die u.a. Homosexualität im Zweiten Weltkrieg verhandelte, verweben Leuenberger/Schwald erneut tänzerische und biografische Ansätze zu einer Tanzperformance.
Koproduktion: Dampfzentrale Bern und Kaserne Basel. Begleitet von Danse&Dramaturgie, ein Programm initiiert von Théâtre Sévelin 36, in Zusammenarbeit mit der Dampfzentrale Bern, Tanzhaus Zürich, TU-Théâtre de l’Usine, ROXY Birsfelden. Mit Unterstützung von Stadt Bern, Kanton Bern, Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL, SSA Société Suisse des Auteurs, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, SüdKulturFonds, Burgergemeinde Bern, Migros-Kulturprozent, Gesellschaft zu Ober- Gerwern, 1 Shanthi Road Studio Gallery Bangalore, Infinite Souls Residencies Bangalore, Adishakthi Theatre Arts Residencies.

