Dass Herzog Guido von Urbino diesen Zustand ausnutzen möchte, um sich der schönen Frau des Senators Bartolomeo Delaqua zu nähern, ist daher eine kluge Überlegung. Die Protagonistinnen haben jedoch eigene Vorstellungen von einer gelungenen Karnevalsnacht und versuchen, im verwirrenden Spiel der Maskerade die Überlegeneren zu sein. Zum Glück erkennen das letztendlich auch die Männer und sind sich einig: „Und wir Männer, die den Frauen gingen gläubig auf den Leim, kommen endlich, statt in Masken, nur mit langen Nasen heim.“
Text von F. Zell und Richard Genée
Textfassung von Karl Absenger und Joesi Prokopetz
In deutscher Sprache mit Übertiteln

