Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Laut, plakativ, gewalttätig und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt dennoch äußerst sensibel und mit seismografischer Genauigkeit gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Deutung vom Aufstieg des Shakespeare’schen Helden, seinem Wandel zum Tyrannen und seinem Fall entstand auf dem Höhepunkt der deutschen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt an dessen Beispiel die Verstrickungen im ehrgeizigen Geschäft der Politik und den mörderischen Kampf um die Macht.
Musik von Kurt Schwertsik.
Choreografie und Inszenierung Johann Kresnik. Bühne und Kostüme Gottfried Helnwein. Choreografische Einstudierung Christina Comtesse. Dramaturgie Dietrich von Oertzen, Katharina John. Musikalische Betreuung Jinie Ka. Rekonstruktion der Bühne Sabine Hainberger. Rekonstruktion der Kostüme Richard Stockinger. Rekonstruktion des Lichtdesigns Ivo Iossifov.

