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Eines langen Tages Reise in die Nacht

Uraufführung/Premiere am 14. April 2018
Ein heißer Tag im Jahr 1912 an der Küste Neuenglands. Im Sommerhaus von James Tyrone, einem ehemaligen Schauspieler, wird die Familie von Liebe, Hass und Verzweiflung geprägt. Krankheitsausbrüche und Rückfälle konfrontieren sie mit der Ausweglosigkeit ihrer Existenz.

Während der Alkohol fließt, wird die Wahrheit über das Leben, die verpassten Chancen der Jugend und die gegenseitigen Abhängigkeiten in der Familie erbarmungslos ans Licht gezerrt. Mary Tyrone träumt am Ende des Tages mit glänzenden Augen von einem harmonischen Dasein in vollkommenem Frieden, während ihr Mann und die beiden Söhne volltrunken der Nacht entgegendämmern.

Das aus dem Nachlass stammende Seelendrama sollte wegen der vielen autobiographischen Züge erst 25 Jahre nach Eugene O’Neills Tod aufgeführt werden. Auch O’Neills Vater war, wie James Tyrone im Stück, ein berühmter Schauspieler, seine Mutter morphiumabhängig. Eugene O’Neill hat sich aus dem Sumpf der Familie gezogen. Dem großen amerikanischen Dramatiker wurde 1936 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Mitwirkende

Martin Zehetgruber(Bühnenbild)
Françoise Clavel(Kostümbild)
Bert Wrede(Komponist/in)
Friedrich Rom(Lichtdesign)
Klaus Missbach(Dramaturgie)
Sven-Eric Bechtolf(Schauspieler/in)
Corinna Kirchhoff(Schauspieler/in)
Alexander Fehling(Schauspieler/in)
August Diehl(Schauspieler/in)
Andrea Wenzl(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 14. April 2018 (Premiere / Uraufführung)

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