Doch in den beengten Verhältnissen der kleinen Wohnung spitzt sich die Situation dramatisch zu. Bei einem Streit wird Stanley seiner Frau gegenüber handgreiflich. Als er dann Details aus Blanches Vergangenheit erfährt, hat er das Mittel in der Hand, auch sie zu zerstören.
Tennessee Williams’ Drama „A streetcar named desire“ (1947) ist die Vorlage für diese Sozialstudie. Die Verfilmung aus dem Jahr 1951 gewann vier Oscars. Marlon Brando setzte mit seinem coolen und zugleich animalischen Stanley unerreichte Maßstäbe. 1998 wurde die gleichnamige Oper uraufgeführt. In filmmusikalischer Dichte verbindet André Previn (*1929) spätromantische Orchesterklänge sowie treibende Südstaatenrhythmen mit Elementen des Jazz und Blues.
Libretto von Philip Littell. Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze.

