Fadhel Jaibi wird mit der Uraufführung seines Projektes „Rêve(s)“ („Traum/Träume“) einen Blick auf die Wünsche, Ziele und Utopien im postrevolutionären Tunesien werfen. Der Libanese Issam Bou Khaled erzählt in „Carnivorous“ von einer ganz speziellen, libanesischen Paranoia. In der exilsyrischen Produktion „X-Adra“ erzählen sieben ehemalige Häftlinge von den Schrecken der Kerker des Assad-Regimes und in der irakischen Produktion „Herbst“ geht es um das unaufhörliche Sterben im Land. Mit „Ya Kebir“ schließlich stellt das exilsyrische Kollektiv Ma’louba seine jüngste Arbeit vor.
Programm:
- Kouzah oder die verlorenen Kinder – Aymen Mejri – Tunesien: In einem fremden Land in ferner Zukunft organisieren sich die wenigen verbliebenen, freiheitsliebenden Menschen in kleinen Gruppen. Das Stück erzählt die Geschichte von fünf jungen Frauen und Männern, die gemeinsam heimlich eine solche Zelle bilden wollen.
- Carnivorous – Issam Bou Khaled – Libanon: Europäische Erstaufführung.
- Aktuelle Texte syrischer Autoren im Exil: Lesung Syrien.
- X-Adra – Ramzy Choukair – Frankreich/Syrien: Deutsche Erstaufführung.
- Mit dem Rücken zum Meer: Lesung mit Andreas Rossmann – Italien/Köln.
- Kharif - Herbst – Sameem Hasaballah Yahya – Irak: Europäische Erstaufführung.
- Ya Kebir – Collective Ma’louba – Syrien.
Weitere Informationen: Theater an der Ruhr

