Von ihnen werden Leistungsbereitschaft und gute Noten erwartet. Und so treiben die Jugendlichen durchs Leben, probieren alles aus und stolpern in die Tragödie. Am Ende gibt es zwei Tote: Moritz, der dem Leistungsdruck aus Schule und Elternhaus nicht mehr standhalten kann, und Wendla, die an den Folgen einer Abtreibung stirbt.
Frank Wedekinds Klassiker „Frühlings erwachen“ feiert in einer für Jugendliche bearbeiteten Fassung Premiere. Der Regisseur Mario Portmann arbeitet zum ersten Mal am Theater: In seiner Inszenierung von Wedekinds über 100 Jahre alten Stoff untersucht er die Aspekte in „Frühlings erwachen“, die auch heute noch Jugendliche in der Pubertät betreffen.
Mario Portmann, seit dieser Spielzeit Oberspielleiter am Theater Konstanz, hat in Jena, Gera, Konstanz und Braunschweig viele Erfahrungen als Jugendtheaterregisseur gesammelt. Zusammen mit dem Moks-Ensemble, Schauspielerinnen und Schauspielern vom Schauspiel Bremen und Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover erarbeitet er eine Aufführung, die Wedekinds Drama mit Erfahrungen von heutigen Jugendlichen kombiniert.

