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Gesäubert

Uraufführung/Premiere am 28. März 2019
Wie weit geht ein Mensch aus Liebe? Wie weit geht ein Mensch, der unbeschränkte Macht über andere besitzt und dabei selbst von einer unerfüllten Sehnsucht gepeinigt wird?

Das Theaterprojekt setzt sich wieder mit der heftig kontrovers diskutierten britischen Autorin Sarah Kane auseinander und wagt hier erneut eine ästhetische Gratwanderung. Kanes konsequente Darstellung menschlicher Extremsituationen gipfelt in einer scheinbar unlösbaren Spirale aus Grausamkeit und Sadismus, aber wie immer in ihren Arbeiten steht dahinter die Frage nach unbedingter Liebe. Das Aufeinandertreffen von sechs Menschen, die genau das verbindet: In einer namenlosen Anstalt, die im Nirgendwo verortet bleibt, findet ein tragisches Experiment existenzieller Nöte und Sehnsüchte statt. Vernichten, Verstümmeln, Abschneiden, Wegfoltern. Kann man trotz aller Gewalt weiter lieben und hoffen?

Gesäubert gilt als eines der schwierigsten Stücke der jungen Britin, die sich mit gerade mal 28 Jahren das Leben nahm. Durch die teilweise nicht erfüllbaren Regieanweisungen fordert das Stück eine Radikalität, die es zu einer Herausforderung machen. Ihr stellt sich der Nürnberger Theaterregisseur und Schauspieler, Nikolaus Struck mit seinem Ensemble und erhielt dafür vertrauensvoll die Rechte vom Rowohlt Verlag.

„Du musst in der Phantasie zur Hölle fahren, damit du nicht in Wirklichkeit dort endest.“ (Sarah Kane)

Mitwirkende

Miho Kasama(Videodesign)
Stephan Scheiderer(Lichtdesign)
Lana Lindner(Bühnentechnik)
Markus Fisher(Schauspieler/in)
Ulrike Reinhold(Schauspieler/in)
Irfan Taufik(Schauspieler/in)
Mattis Nolte(Schauspieler/in)
Eckhard Ischebeck(Schauspieler/in)
Rauand Taleb(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 28. März 2019 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 29. März 2019
Samstag, 30. März 2019

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